Aurora Borealis - Der Atem des Kosmos

Diese astronomische Foto-Expedition wurde vom preisgekrönten Astrofotografen Eugen Kamenew begleitet.

 

 

 

Erleben Sie die Schönheit der mystischen Naturspektakel in einem spannenden Bericht.

 

 

Schon als kleines Kind habe ich mit ungläubigem Staunen Polarlichtbilder aus den arktischen Regionen dieser Erde in astronomischen Büchern betrachtet. Dies weckte in mir immer wieder gemischte Gefühle. Zum einen wollte ich fest daran glauben, dass solch eine unbeschreibliche Schönheit der Natur existiert. Und auf der anderen Seite sagte mir mein Verstand mit einer guten Portion Skepsis, dass dies niemals der realen Welt entspringen kann;  Denn wenn, dann wäre die Wirklichkeit tatsächlich surreal oder gar mystisch.

Diese bunten Bilder in den unzähligen Büchern und Zeitschriften brannten sich für immer in meinem Gedächtnis ein und ließen mich von nun an nicht mehr los. Durch das Verschlingen astronomischer Literatur habe ich früh erkannt, dass wir als Homo-Sapiens eine sehr kurze Existenzphase auf unserem Heimatplaneten Erde haben. Wenn man sein Leben bewusst gestalten möchte, dann sollte man sich früh genug Ziele im Leben setzen.

 

Schon früh setzte ich mir das Ziel, wenigstens einmal in meinem Leben diese sagenumwobene und mystische Erscheinung, das Polarlicht, zu erleben.

Doch wie so oft warten außergewöhnliche und seltene Naturerscheinungen nicht vor der Haustür auf einen. So war das auch mit der fragilen Erscheinung der Aurora Borealis. Sie findet nur in den exotischen nördlichen (Aurora Borealis) oder südlichen (Aurora Australis) Polarregionen der Erde statt. Die Regel, je weiter oben in den skandinavischen Ländern, desto höher die Wahrscheinlichkeit ein Polarlicht zu sehen, ist nur teilweise korrekt. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass sich der geografische Nordpol nicht mit dem geomagnetischen Nordpol überschneidet. Der geomagnetische Nordpol befindet sich im nordöstlichen Kanada und ist rund 2000 km vom eigentlichen geografischen Nordpol entfernt. Die magnetische Achse der Erde ist in einem 11 Grad-Winkel zu der Erdachse geneigt. Dazu kommt noch die Tatsache, dass der geomagnetische Nordpol nicht statisch und stabil wie die Erdachse ist, sondern dynamisch. Der geomagnetische Nordpol der Erde wandert 55km pro Jahr vom nordamerikanischen Kontinent in Richtung Sibirien.

 

Mit dieser Erkenntnis im Gepäck erkannte ich früh, dass zu Hause bleiben und auf das Polarlicht zu warten, nicht die beste Möglichkeit ist. Obwohl  es tatsächlich manchmal auch Ausnahmesituationen gibt. So habe ich meine erste Polarlichtsichtung einer solchen Ausnahmesituation zu verdanken. Im Herbst 2003 gab es einen riesigen Plasmaauswurf (CME Coranal Mass Ejection) auf der Sonnenoberfläche. Dieser koronale Massenauswurf war erdgerichtet und erreichte mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 900km/Sek. in zwei Tagen die Magnetosphäre der Erde. So habe ich in Süddeutschland zum ersten mal die intensiven rötlichen Polarlichter erlebt und mit meiner ersten digitalen 4-Megapixel Kamera fotografisch festgehalten. Dieser geomagnetische Sturm war so stark, dass die Polarlichtaktivität nicht nur deutschlandweit zu sehen war, sondern sich sogar bis zu den Kanarischen Inseln ausgebreitet hat. Meinen ersten Polarlichtbericht „Die Geister der Nacht“ habe ich in der Zeitschrift astronomischer Vereinigungen „Sternzeit 2/2004“ veröffentlicht. Das eigene Erlebnis war so unbeschreiblich, dass es kein Bild und kein Text adäquat und authentisch wiedergeben konnte.

So hatte ich mit jungen 21 Jahren mein größtes Lebensziel, einmal die Polarlichter zu sehen und zu erleben, erreicht. Doch schnell wurde mir klar, dass dieses kosmische Ereignis nicht  schon das Ende sein kann, sondern erst der Anfang von etwas großem. Meiner immer währenden Sehnsucht nach weiteren Rendezvous mit den Polarlichtern. Solche gewaltigen Sonnenwindstürme, die auch noch erdgerichtet sind, sind relativ selten und korrelieren sehr stark mit dem Maximum des Sonnenfleckenzyklus, der im Durchschnitt alle 11,1 Jahre seine Kulmination erreicht. In einfachen Worten formuliert, ich wollte nicht bis zum Jahre 2014 warten, um mit etwas Glück eventuell mein nächstes Polarlicht zu sehen.

 

Als ich nach meinem Studium den akademischen Titel „Diplom-Soziologe“ mit dem Schwerpunkt in den Medienwissenschaften bekommen habe, begann ich, mich als freiberuflicher Fotograf dem Thema Astrofotografie auf einer neuen Art zu nähern. Neben den ersten globalen Expeditionen zu totalen Sonnen- und Mondfinsternissen folgten auch das Fotografieren einiger Meteoritenströme, Planetenkonstellationen und natürlich auch der langersehnten Polarlichter.

 

Mehrere Expeditionen in skandinavische Länder wurden unternommen, um die Polarlichter zu erleben und für die Ewigkeit fotografisch festzuhalten. So etablierte ich mich schon früh als Expeditionsfotograf mit dem Hauptfokus auf der Astrofotografie etabliert. Als Fotodozent biete ich deutschlandweit unterschiedliche Fotokurse mit einem breiten Spektrum an Themen an. Als dann die Anfrage von Foto Koch und TourVital kam, ob ich nicht als Reisefotograf ein Konzept hätte, um eine Foto-Reise ins Leben zu rufen, war ich begeistert. Ich hatte als Polarlichtenthusiast nur eine Antwort im Kopf: eine Polarlichtreise!

Wissenschaft als Erfolgsindikator für eine gelungene Fotoreise

 

 

Ich wusste aus meinen eigenen Erfahrungen, dass einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Reise das Wetter ist. Mir war bewusst, dass ich meinen Teilnehmern keine Garantie für gutes Wetter geben kann. Dann stellt sich nur eine einzige Frage: Wie kann ich die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen, so dass meine Polarlicht-Gruppe nicht unter dichten Wolken steht und gar nichts zu sehen bekommt? Die Antwort darauf ist die Auswertung von Wetterstatistiken. Ich habe die Wolkenverteilung aus den 20 Jahren (1992 bis 2012) akkumulierter Satellitendaten analysiert, um den bestmöglichen Ort auszusuchen. Es hat sich herauskristallisiert, dass Kiruna in Nordschweden mit 55,2 % Wahrscheinlichkeit auf einen absolut sternklaren Himmel unter allen anderen skandinavischen Ländern der Gewinner ist. Bei so einer solch vielversprechenden Statistik müssten wir dann bei jeder zweiten Nacht einen wolkenlosen Sternenhimmel erleben dürfen.

Doch wie ist es mit der Polarlichtaktivität? Denn auch wenn man einen sternenklaren Himmel hat, ist das Erscheinen des Polarlichtes nicht automatisch garantiert. Damit wir auch unter diesem Aspekt die maximalen Erfolgschancen haben, fokussierte ich mich auf das bis jetzt unerklärliche Phänomen zur Tag-und Nachtgleiche, den sogenannten Equinox-Effekt. Ausgerechnet um den Zeitraum 20. März und auch um den 23. September nimmt die Polarlichtaktivität zu, ohne dass dabei die Sonnenaktivität zunimmt. Diesen Effekt wollte ich unbedingt ausnutzen, um der Polarlichtstatistik gerecht zu werden, so dass von 10 Nächten in Kiruna mindestens 8 Nächte mit Polarlichtaktivität einhergehen.

 

Neben den Wetter- und Polarlichtaktivitäts-Statistiken gibt es dann aber auch noch einen dritten Erfolgsfaktor, den man auf keinen Fall außer Acht lassen sollte. Und das ist die Magnitudosichtbarkeit.

Unter Magnitudosichtbarkeit versteht man die Qualität des nächtlichen Himmels. Wenn man direkt in einer lichtverschmutzten (light polluted) Stadt wie Kiruna bleibt, würde man nicht sehr viel oder im schlimmsten Fall gar nichts vom Polarlicht mitbekommen. Das menschliche Auge vermag auf dem Land unter idealen Bedingungen ohne störende Lichtverschmutzung der großen Städte die lichtschwächsten Sterne bis zu 6 Magnitudo zu erkennen. Viele Polarlichtenthusiasten, die in den städtischen Infrastrukturen bleiben, die viel künstliches Licht emittieren, wundern sich, wieso sie nur so wenige Sterne und in der Regel gar kein Polarlicht sehen können, obwohl die Polarlichtaktivität laut dem Weltraumwetterbericht da war. Der Grund dafür ist ganz einfach die künstliche Lichtverschmutzung der Großstädte in Form von Straßenlaternen, Leuchtreklamen, Autoscheinwerfern.

 

 

Die einzige Möglichkeit dieser Lichtverschmutzung zu entkommen ist, mobil zu sein. Aus diesem Grund organisierten wir einen Tour-Guide mit einem Minibus, der uns jeweils für 7 Stunden pro Nacht aus dem Lichtmüll der Stadt herausfahren würde.

Mit diesem neu gewonnenen Aktionsradius von 100 km kommen wir in die Wildnis Lapplands und werden unter einem perfekten, ungetrübten Sternenhimmel stehen können. Ein weiterer Vorteil bot sich, dass wir auch jede Nacht eine andere und neue Location zum fotografieren haben können.

 

Nach dieser langen Phase der Planung und Entwicklung des bestmöglichen Konzepts war es fertig. Unser Erfolgskonzept, welches nunmehr aus drei Säulen besteht: Die bestmöglichen Wetterstatistiken für Kiruna, die höchste Wahrscheinlichkeit für die Polarlichtaktivität im Monat März und ein grandioser Sternenhimmel in der unberührten Natur Lapplands.

Jetzt musste ich nur noch die Begeisterung bei den Foto Koch Kunden wecken.

In vielen Vorträgen habe ich kräftig die Werbetrommel gerührt und einen ganz besonderen Polarlicht-Infoabend mit Live-Stream in der Foto Koch Akademie abgehalten. Der Raum war mit unzähligen Interessenten so voll, dass wir noch zusätzliche Stühle benötigten.  Über Tausend Live-Zuschauer zeigten ein unglaubliches Interesse in den sozialen Netzwerken.

Mit so viel Interesse hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Die Sehnsucht der Leute im Vortragsraum nach dem Magischen, Archaischen und Außergewöhnlichen war deutlich spürbar. Wenn ich das Auditorium mit meinem Live-Vortrag so begeistern konnte, wie würde es erst aussehen, wenn sie selber vor Ort auf dieser Reise die Polarlichter erleben würden?!

 

 

Countdown für die geomagnetische Aktivität

 

 

Die Phase, das alles auch in die Tat umzusetzen. Ich hatte vier Polarlichtfotografen in meinem Team. Mit einem Reiseschild auf dem Frankfurter Flughafen sammelte ich meine Leute ein. Schön war auch die Überraschung, dass ich drei bereits persönlich kannte. Abgesehen von den Vorbereitungs-E-Mails, die ich an mein Polarlicht-Team schrieb, habe ich bereits am Flughafen verkündet, dass wir unglaublich viel Glück sowohl mit dem Wetter vor Ort, als auch mit der angekündigten Polarlichtaktivität haben. Das Polarlicht hat uns bereits im Flugzeug über den Wolken gegrüßt. Bevor wir überhaupt in Kiruna gelandet waren, hat einer meiner Teilnehmer im Flugzeug das Polarlicht fotografiert. Ursprünglich war geplant, dass wenn wir um 23:40 in Kiruna ankommen und im Hotel einchecken, wir uns ganz normal vom Flug erholen und schlafen gehen würden. Aber wir konnten uns so eine Gutwetter-Chance nicht entgehen lassen, denn die Prognosen sowohl für das irdische als auch für das Weltraumwetter sahen fantastisch aus und so waren alle meine Teilnehmer einverstanden, nicht schlafen zu gehen, sondern Polarlichter zu erleben. Weil ich einige Tage zuvor mit unserem Kiruna-Tour-Guide persönlich telefoniert habe, war alles arrangiert und es stand nichts mehr im Wege.

Das Rendezvous mit dem Polarlicht

 

Die Stewardess war von dem Foto der Systemkamera so beeindruckt, dass sie sofort das Kabinenlicht im gesamten Flugzeug ausschalten ließ. Nun flogen wir in kompletter Dunkelheit, mit dem dynamischen grünen Polarlicht, das sich schnell in der Form veränderte. Wir hofften alle nur, dass sich die Polarlichtaktivität nicht reduziert, wenn wir gelandet sind. Das Gegenteil war der Fall. Nach der Landung wurden wir wärmstens von unserem Tour-Guide Emil in Empfang genommen. Emil berichtete uns voller Enthusiasmus das gleiche, was ich meinen Teilnehmern bereits mitgeteilt habe, dass wir ein unglaubliches Glück mit dem Wetter haben. Nach dem schnellen Einchecken ins Hotel ging es sofort los in der arktischen Kleidung zum nächtlichen Rendezvous mit dem Polarlicht. Der Straße E10 nach Nord-Westen folgend konnten wir kaum noch abwarten, die künstlichen Lichter der Stadt hinter uns zu lassen. Wir alle konnten es kaum abwarten, aus dem Auto zu springen, um die Polarlichter endlich zu fotografieren. Die Polarlichter waren einfach überall und bezaubernd. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir endlich weit genug von Kiruna entfernt. Emil ist von der Straße herunter auf den riesigen großen Parkplatz gefahren, wo nur ein Truck stand. 

Im ersten Moment konnte sich kaum jemand zusammenreißen und alle wollten sofort loslegen. Keiner von meinen Teilnehmern hat jemals zuvor ein Polarlicht erlebt und nun standen sie da auf dem 68. nördlichen Breitengrad unter den Kaskaden der Lichterketten der Aurora Borealis. Es war ein geomagnetischer Sturm der Kategorie G1. Wir kamen aus dem Staunen einfach nicht heraus. Es war sehr schwer, sich auf das Fotografieren zu konzentrieren, denn jeder wollte es einfach nur erleben. Aus Deutschland bekam ich von einem Freund eine SMS: „ Wow, aktuell 600 Nanoteslar Impuls mit K5. All sky Cam brennt! Ihr habt es ja vielleicht aus dem Flugzeug gesehen?!“. Er hatte absolut Recht. Man konnte es kaum anders beschreiben, der Nachthimmel brannte tatsächlich in einem grünen, rötlichen und violetten Spektrum des Lichtes. Eine bessere Begrüßung hätten wir uns nicht erträumen können.

Die zweite Nacht – Polarlichter und Lagerfeuer

 

 

In der zweiten Nacht vom 15. auf den 16. März 2018 fuhren wir 70km nach Westen fast bis zu einem kleinen Dorf namens Nikkaluokta. Dieses Mal hatten wir die ganze Nacht  für uns und unsere Fotos. Zudem erlebten wir die kälteste Temperatur in ganz Schweden: -33,7 Grad Celsius. Die relative Luftfeuchtigkeit in Lappland ist sehr gering, da die verlaufende Nord-Süd-Gebirgskette Norwegens die Feuchtigkeit bringenden Tiefdruckgebiete vom Atlantischen Ozean abschirmen. Die gefühlten Minustemperaturen der trockenen Kälte fühlten sich bei weitem nicht so extrem an, wie z.B. -10 Grad Celsius feuchter Kälte in Deutschland. Damit wir auch effizient die ganze Nacht fotografieren können und nicht nur frieren müssen, hat uns Emil an einer nahegelegenen Holzhütte ein Lagerfeuer entfacht. Er kümmerte sich fürsorglich um uns und versorgte uns stets mit heißem Tee oder traditionellen Leckerbissen versorgt. Eine zweite erfolgreiche Polarlichtnacht im Warmen mit der endlosen Aktivität am nächtlichen Sternenhimmel. Dabei gab es eine neue Form des Polarlichtes: die pulsierende Aurora Borealis. Am besten konnte man sie beobachten, in dem man einfach auf dem Rücken lag und das Echtzeit-Pulsieren bewunderte.

Die dritte Nacht in luftiger Höhe

 

Unsere dritte Polarlichtnacht fand auf dem 724 m hohen Berg Luossavaara statt. Dabei erlebten die Teilnehmer die gleichmäßigen Bögen und strahlenförmige Bänder des Polarhimmels. Keine einzige Polarlichtnacht glich der anderen.

 

Abisko-Nationalpark - ein Traum für die Polarlichtfotografie – die vierte Nacht

 

Die vierte und auch letzte Nacht, die wir erleben durften, war im Abisko-Nationalpark, der sich knapp 100 km nordwestlich von Kiruna befindet. Auch hier fanden wir auf dem zugefrorenen See ideale terrestische Vordergrundmotive wie verschneite Berge und Wälder.

Nach der letzten Nacht mit Aurora Borealis habe ich feststellen müssen, dass kein Bild und auch kein Video das eigene Erleben annähernd wiedergeben kann. In vielen nordischen Völkern galten die Polarlichter als mystische Wesen. Und auch ich wurde das Gefühl nicht los, dass es sich hier um ein lebendiges und organisches Wesen handelt. Der Atem des Kosmos wurde durch das pulsierende, dynamische Polarlicht auf eine beeindruckende Art und Weise sichtbar. In solchen außergewöhnlichen Momenten fühlt man sich als ein Teil des großen Ganzen, denn alles ist irgendwie miteinander vernetzt. Die Auswirkungen des Sonnenwindes sind direkt in den Magnetfeldlinien der Erde zu sehen. Die unglaublichen Variationsmöglichkeiten der Formen und ein volles Spektrum der Regenbogen-Farben war präsent.

 

 

Das Fazit der Polarlichtreise

 

Die Wetter- und Polarlichtstatistiken haben sich bewährt. Insgesamt haben wir vier sternklare Nächte von insgesamt sieben erleben dürfen. Von diesen vier sternklaren Nächten haben wir jedes mal ein Polarlicht mit erhöhten Aktivitäten erleben dürfen. Somit wurde die erste Polarlichtreise ein voller Erfolg! Doch was war los, als wir bewölkten Himmel hatten? Wir haben das berühmte Ice-Hotel besucht, Elche in der Wildnis fotografiert und schwedisches Eis-Fischen auf dem zugefrorenen See erlebt. Es war also tatsächlich sogar noch mehr als eine rein astronomische Reise.

Jeden Tag haben wir auch mehr als drei Stunden im Konferenzraum des Hotels mit der Bildanalyse, Sternstrichspuraufnahmen und dem Zusammenstellen des 4K-Videos verbracht und die Zeit effektiv ausgenutzt, so dass am Ende jeder Fotograf seine individuellen und einzigartigen Polarlichtbilder mit nach Hause nehmen konnte.

Die Foto Koch Expedition wird jedem Teilnehmer und mir natürlich auch ein Leben lang begleiten und der „Atem des Kosmos“ wird nicht nur durch die tollen Fotos für immer in Erinnerung bleiben.